Lobpreis und Anbetung

Herr, all die Ehre gehört Dir …
Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.

Johannes 4,23


Lobpreis und Anbetung waren immer ein untrennbarer Teil von Gottes Volk. Im Tempel lobten und beteten die Priester Gott Tag und Nacht an und dieses Opfer stieg wie ein süßriechender Weihrauch zum Thron Gottes auf.

Wie im Alten Bund symbolisiert auch in Zeiten des Neuen Bundes unser Opfer des Lobpreises und der Anbetung unsere ewige Hingabe und Liebe Gott gegenüber. Aber erst in Zeiten des Neuen Testamentes begann der Geist des Herrn in Seinen Kindern zu leben, die von neuem geboren waren. Der Mensch wurde zum Tempel Gottes.

Der Psalm 150 ruft uns dazu auf, Gott mit der Trompete, dem Psalter und der Harfe, der Pauke und dem Tanz im Reigen, mit Saiteninstrumenten und Pfeifen und mit hellen und klingenden Zimbeln zu preisen. Und alles, was Atem hat, soll Gott preisen.

Jeder Christ ist dazu berufen, Gott zu preisen und Ihn anzubeten, Ihm Ehre zu geben – unabhängig von der jeweiligen Stimmung und Lebenssituation, weil Lobpreis die Verbindung zu unserem himmlischen Vater ist. Es geht nicht einfach nur um eine Handlung, sondern Lobpreis muss zu unserem Wesen werden. Gott ist würdig, alle Herrlichkeit und Ehre zu nehmen. Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, der die Menschen vom Tod und der Hölle gerettet hat. Das ist der Grund, warum seit dem Gründungstag der „Wort des Lebens“ Gemeinde Lobpreis einer der wichtigsten Gemeindedienste ist.